Geschichte des heutigen "Hotels Am Bayrischen Bahnhof"
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Mit der Entstehung des Bayerischen Bahnhofes im Jahr 1844 entwickelte sich im Laufe der Zeit
ein reger Reiseverkehr. In unmittelbarer Nähe baute 1862 der Kaufmann Georg Müller ein villenartiges Haus.
Von Anfang an war das "Hochstein" nicht nur Quartier für Bahnreisende die von Süden kamen oder dorthin fuhren.
Auch das große Garten-Restaurant und die Weinstube waren Anziehungspunkt für viele Leipziger Familien.
Die unterschiedlichsten Vereine tagten im "Hochstein", so z. B. der Russische Akademische Verein (nach 1900).
Sein berühmtester Gast war 1874 Karl Marx.
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- 1862 Erbauung des Hauses durch den Kaufmann Georg Müller.
- 1865 kaufte es der Manufakturgroßhändler Friedrich Wilhelm Heymann.
- 1872 Erwerb durch den Gastwirt und Restaurator Louis-Ferdinand Hochstein,
der das Hotel Hochstein" bis 1882 betrieb.
- Vom 22. bis 24. September 1874 wohnte Karl Marx mit seiner Tochter Eleanor im "Hotel Hochstein".
Das Karl-Marx-Zimmer kann man noch heute besichtigen und natürlich buchen.
- 1879/81 Übernahme von Christian-Gottlieb König.
- 1888 vermachte er es dem Hotelier W. Große und im gleichen Jahr ging an C.F. Mertens über.
- 1898 wurde A. Matusch die Besitzerin des Hotels.
- In den Jahren 1911 bis 1949 betrieb Max Passig das Hotel.
- Ab 1949 ging das Haus an die Stadt Leipzig über und wurde in den 50er Jahren von der Großhandelsorganisation (HO)
genutzt. Bis 1989 war Manfred Ernst Hotelleiter.
- 1995 - 1997 wurde durch die Familie Groß aus Frankfurt/M. das unter Denkmalschutz stehende Gebäude mit großem Aufwand restauriert.
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| Historische Aufnahme: Blick vom Bayrischen Platz in die Windmühlenstraße mit Hotel Hochstein" (um 1930)
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Blick in die Weinstube vom "Hotel Hochstein" (um 1925) |